Baubiologische Messtechnik

Die Baubiologische Messtechnik liefert eine Übersicht der physikalischen, chemischen, biologischen, raumklimatischen und sonstigen Risikofaktoren, wel­che in Schlaf- und Wohnräumen, an Arbeitsplätzen und auf Grundstücken sachverständig untersucht, gemessen, ausgewertet und schriftlich (mit Angabe der Messergebnisse, Messgeräte und Analyseverfahren) protokolliert wer­den. Bei Auffälligkeiten werden entsprechende Sanierungsempfehlungen erarbeitet und vorgeschlagen.
Die Baubiologische Messtechnik gliedert sich in 3 Säulen und stellt seit 1992 roten Faden und Basis für baubiologisch-messtechnisches Arbeiten und vorsorgliches Bewerten mit internationaler Anerkennung dar.
Die einzelnen Punkte des Standards beschreiben biologisch kritische Umwelteinflüsse in Innenräumen. Deren pro­fessionelle Erkennung, Minimierung und Vermeidung im individuell machbaren Rahmen, das ist Sache der baubio­logischen Messtechnik. Anspruch und Ziel ist es, unter ganzheitlicher Beachtung aller Standardpunkte und Diag­nosemöglichkeiten ein möglichst gesundes, unbelastetes, naturnahes Lebensumfeld zu schaffen. Bei den Messun­gen, Bewertungen und Sanierungen stehen baubiologische Erfahrung, Vorsorge und das Erreichbare im Vorder­grund, unterstützt von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Jede Risikoreduzierung ist prinzipiell anzustreben.
Der 2002 gegründete Verband Baubiologie VB macht den Standard mit den dazugehörigen Richtwerten und Randbedingungen zu seiner Arbeitsgrundlage.

Nachfolgend werden die Säulen zum Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM-2015), erarbeitet durch BAUBIOLOGIE MAES / Institut für Baubiologie+Nachhaltigkeit IBN, zitiert.